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I need a safe haven for me - Jesse Rowe - 09.02.2026 I need a safe haven for me Dein Leben war nie perfekt. Es war rau, laut und voller Ecken, an denen man sich stoßen konnte. Nicht alles lief so, wie du es dir erträumt hattest. Und doch hast du gelernt, zufrieden zu sein. Oder vielleicht hast du dich einfach damit abgefunden, dass deine Zukunft nicht so vielversprechend werden würde wie die der anderen. Du bist in der Bronx geboren und aufgewachsen, zwischen bröckelnden Fassaden, Sirenen in der Nacht und dem ständigen Gefühl, dass Chaos einfach zum Alltag gehörte. Du lebtest mit deiner Mutter und deiner Großmutter in einer kleinen Wohnung, in der es selten ruhig war. Es war kein schlechtes Leben – nur eines, das dir viel zu früh beigebracht hat, stark zu sein. Ein wenig mehr Frieden in deinen jungen Jahren hätte dir gutgetan, doch du kanntest es nicht anders. Bis zu deinem sechsten Geburtstag gab es nur euch drei. Eure kleine, unvollständige Familie gegen den Rest der Welt. Dann änderte sich alles.Deine Mutter setzte sich eines Abends zu dir und erzählte dir von jemandem, der eigentlich schon immer existiert hatte. Jemandem, der zur Familie gehörte – mehr oder weniger. Weder du noch er wusstet voneinander. Und als sie ihn dir schließlich vorstellte, stand da ein junger, gutaussehender Mann, dessen Blick genauso überrascht war wie deiner. Dein Vater. Doch du warst sechs. Zu jung, um zu verstehen, was das alles bedeutete. Zu jung, um ihm zu vertrauen. Lange Zeit blieb er ein Fremder, der alle paar Wochen auftauchte und wieder verschwand. Erst mit den Jahren entstand so etwas wie eine Vater-Tochter-Beziehung. Er übernachtete alle zwei bis drei Wochen bei euch. Zu ihm gegangen bist du nie. Deine Mutter wollte es nicht. Vielleicht wusste sie mehr, als sie je aussprach. Not as safe as you would like it to be Jesse Rowe . 39 Jahre . Member @ Kings of Hell Denn Jesse Rowe war kein gewöhnlicher Mann. Er war Mitglied der berüchtigten Kings of Hell – eines der einflussreichsten Biker-Clubs der Stadt. Und du wusstest lange nichts davon. Für dich war er nur der Buchhalter einer Motorradwerkstatt. Ein Mann mit ölverschmierten Händen und einem Lächeln, das mehr verschwieg, als es zeigte. Erst in den letzten Jahren begann das Bild zu bröckeln. Doch du hast nie gefragt. Vielleicht aus Angst vor der Wahrheit. Vielleicht, weil du dir dieses eine Stück Normalität nicht nehmen lassen wolltest. Als du ihn schließlich besuchen durftest, war es, als würdest du eine neue Welt betreten. Laut, gefährlich, ehrlich. Eine Welt aus Motorenlärm, Lederjacken und unausgesprochenen Regeln. Und etwas in dir erkannte sie wieder. Benzin lag dir im Blut, der Geruch von Motoröl wirkte beruhigend, fast vertraut. Du begannst zu verstehen, warum dein Vater hierhergehörte, und warum es dich immer häufiger von zu Hause fortzog. Denn das Zuhause bei deiner Mutter war irgendwann nicht mehr das, was du kanntest. Nach dem Tod deiner Großmutter veränderte sich deine Mutter. Sie wurde unberechenbar, kalt. Männer kamen und gingen, und mit ihnen Streit, Angst und unruhige Nächte. Immer öfter schliefst du bei Freunden, immer seltener wolltest du zurück. Bis eines Abends alles still war. Zu still. Die Wohnung war leer. Deine Mutter war verschwunden. Kein Abschiedsbrief. Kein Anruf. Nichts. Also blieb dir nur noch einer. Jesse. Mit einer Tasche voller Habseligkeiten und mehr Fragen als Antworten standest du vor seiner Tür. Vor einem Leben, das du nur aus Fragmenten kanntest. Einem Leben, das nun begann, dich vollständig zu verschlingen. Und als wäre das nicht genug, gab es da jemanden. Jemanden, der deine Gedanken nicht mehr losließ. Jemanden, der gefährlich war. Verboten. Jemanden, mit dem dein Vater niemals einverstanden wäre … Give me just a bit of normality
Als Teenager hat man es nicht leicht. Manchmal fühlt es sich so an, als würde die ganze Welt gegen einen sein. Als würden sich tausend Hürden mit einem Mal aufstellen. Ein Gefühl, das Jesse nur zu gut kennt und aus diesem Grund will er seine Tochter nicht mehr als nötig in den Sumpf aus Korruption und Gewalt ziehen. Doch wäre es zu einfach, wenn Ada ihrem Vater aufs Wort gehorchen würde. Was ist interessanter, als die verbotene Frucht zu probieren? Ein Junge, der einem nur das Herz brechen kann? Ein Junge, der in genau jener Welt lebt, vor der Jesse versucht seine Tochter fern zu halten?Es freut mich, dass ihr es bis hierher geschafft habt und ich hoffe ich konnte euer Interesse wecken. Zum Abschluss habe ich noch die obligatorischen Anmerkungen. Der Name ist euch freigestellt, ich würde nur gerne einen Namen, der nicht all zu exotisch ist. Auch bei dem Avatar habt ihr recht freie Wahl, als Platzhalter habe ich hier Julia Butter gewählt, wenn euch jemand anderes eher in den Sinn kommt, dann gerne her mit den Vorschlägen. Beim Alter gibt es einen eher kleinen Spielraum von 15 bis 17 Jahre. Da es im Board viele Jugendliche gibt, sollte es auch kein Problem sein Anschluss zu finden, denn gesellig ist die junge Dame, mehr als ihr alter Herr. Alles, was wichtig ist bzgl Ada ist im Gesuche bereits erwähnt, charakterlich durchaus launisch und verwirrt, wie Teenager es in einer zerrütteten Welt eben sein können. Wenn ihr Fragen zum Charakter, zum Ingame oder an mich habt, dann immer her damit. Ich freue mich schon auf reges Plotten und planen, wobei ich mich auch gerne vom Ingame leiten lasse. storming gates | 28.08.2026 |