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It's a kind of madness - Marco DiChello - 22.12.2025 it's a kind of madness ... DOESN'T IT?
Kalte, weiße Wände. Nächtliches Schreien. Noch immer liegt dir der Geschmack von schalem Wasser im Mund, und dein Hals schnürt sich zu – so wie damals, als die Tabletten es taten, mit denen sie dich ruhiggestellt haben. Die letzten Jahre waren die schlimmsten deines Lebens. Sie behandelten dich wie eine Kriminelle, sperrten dich weg, sobald du dich weigerstest, deine Medikamente zu nehmen, und die anderen Insassen raubten dir Tag für Tag den letzten Nerv. Immer wieder hast du dich gefragt, ob all das gerechtfertigt war. Ob du wirklich so ein schlechter Mensch bist. Dabei wolltest du von deinem Mann doch nur eines: Liebe. Denn mit ihr hatte alles begonnen.
Es war wie in einer dieser kitschigen Hollywoodromanzen, die du eigentlich nie gemocht hattest. An wahre Liebe hattest du bis zu jenem Tag nicht geglaubt – dem Tag, an dem du Marco DiChello kennenlerntest. Damals arbeitest du als Kellnerin in einem piekfeinen Restaurant. Der Abend war wie jeder andere: ein voller Gastraum, anspruchsvolle Gäste, die das sprichwörtliche Haar in der Suppe suchten, und Angehörige der Upperclass, die beim Trinkgeld auffallend knauserig waren. Alle bis auf einen. Der junge Mann hatte dich schon länger im Blick, und auch dir war aufgefallen, dass er in den letzten Wochen immer häufiger kam – fast immer an den Abenden, an denen du für seinen Tisch zuständig warst. Sein Trinkgeld blieb großzügig, und immer wieder versuchte er, ein Gespräch mit dir anzufangen. Du warst misstrauisch. Du kanntest ihn nicht, hieltest ihn für einen jener Männer, die junge Frauen anflirten und verlegene, rote Wangen erwarten. Und doch waren die kurzen Gespräche zwischen Küche und Tisch angenehm. Unaufdringlich. Ehrlich. Als er nach deiner Schicht vor dem Restaurant auf dich wartete, wolltest auch du mehr. Etwas an ihm hatte eine aufregende Aura, der du dich nicht entziehen konntest. Ihr habt geredet, seid spazieren gegangen – und am Ende blieb es nicht bei einem Abschiedskuss. Danach ging alles schnell. Zwei Jahre nach eurem Kennenlernen habt ihr geheiratet, drei Jahre später kam eure Tochter Mariella zur Welt, gefolgt von den Zwillingen Luciana und Antonio. Du wusstest früh von den Geschäften deines Mannes. Moralisch konntest du sie nicht vertreten, doch solange du keine Einzelheiten kanntest, war dir deine Liebe zu Marco wichtiger. Mit ihm wolltest du dir ein Leben aufbauen. An den neuen Lebensstil hast du dich rasch gewöhnt. Und wie viel Macht und Einfluss Marco und seine Familie wirklich hatten, begann dich mit der Zeit immer weniger zu interessieren.Sie sind fest etabliert in den Drogenhandel, Geldwäsche, Schutzgelderpressung und später auch Immobilien. Seit fast vierzig Jahren lebt die Familie DiChello in den USA, nachdem sie aus ihrer Heimat Sizilien flüchten mussten. Wie auch in Palermo wuchst Marco in der Upperclass auf, besuchte wie auch seine drei Geschwister ( Diego, Raffaella und Silvio) eine Privatschule. Nach dem tragischen Tod seiner Mutter, die vor seinen Augen und denen seiner Schwester, erschossen wurde, beschloss der DiChello in das Familiengeschäft einzusteigen und sich ganz den Pflichten dieser zu widmen. Für die Liebe war bei ihm seither nie zu denken. » konsequent » ehrgeizig » überzeugend » geduldig » eloquent » selbstbewusst » leidenschaftlich » charmant » geschickt (im Umgang mit Waffen) » zuverlässig » loyal » familiär » einflussreich » geschäftig » bedacht » respektvoll || » nachtragend » stolz » misstrauisch » trügerisch » eitel » besitzergreifend » skrupellos » manipulativ » überfürsorglich » kopflastig » unnahbar » unberechenbar » perfektionistisch » gewaltbereit » oberflächlich » leicht paranoid » eifersüchtig all i wanted was your love
... but i lost everything Es war ein schleichender Prozess. Stück für Stück hast du begriffen, dass eure Ehe ihrem Ende entgegentrieb. Marco widmete sich immer mehr seinen Geschäften und immer weniger seiner Familie. Die warmen Worte, die er früher für dich gefunden hatte, verstummten. Streit wurde zur Gewohnheit, und deine Gedanken verschwammen im Alkohol, in den du dich geflüchtet hattest. Du wolltest nicht, dass alles zerbrach. Du liebtest Marco – auch in schweren Zeiten. Und auch er wollte die Ehe nicht beenden. Nicht aus Liebe, da warst du dir sicher, sondern aus Pflicht und Fassade. Eine Scheidung kam nicht infrage, das wusstet ihr beide. Zu groß wäre die Schande gewesen. Also beschlosst ihr, es noch einmal zu versuchen. Du klammertest dich an die Hoffnung, ein weiteres Kind könne euch retten. Für einen Moment schien es tatsächlich zu funktionieren – doch nur kurz. Es gab Nächte, in denen Marco nicht den Weg in euer Bett fand. Er betrog dich nicht, dessen warst du dir sicher. Und doch fraß die Leere in dir wie ein Gift. Dann geschah es. Du weißt bis heute nicht mehr, wie er hieß oder woher er kam. Irgendwann bist du neben ihm aufgewacht, der Kopf dröhnte, die Erinnerung lückenhaft. Du wusstest: Es war ein einmaliger Fehler. Was dein Mann nicht weiß, macht ihn nicht heiß. Für dich stand fest, dass diese Nacht nie existiert hatte. Doch sie hinterließ Spuren.Nur wenige Wochen später hieltest du den positiven Test in den Händen. Du schöpftest neue Hoffnung – ganz gleich, von wem das Kind war. Dass alles dadurch nur noch komplizierter werden würde, daran hattest du nicht gedacht. Und tatsächlich schien sich eure Ehe zu stabilisieren. Während der Schwangerschaft und in den Wochen danach war Marco präsenter, aufmerksamer. Fast so wie früher. Bis zu jenem verhängnisvollen Abend, an dem du allein mit den Kindern zu Hause warst und Marco wieder einmal „geschäftlich unterwegs“ war. Als du in das Bett deines jüngsten Sohnes Francesco blicktest, atmete er nicht mehr. Der kleine Junge starb am plötzlichen Kindstod, gerade einmal sechs Monate alt. Alle sagten dir, du trugst keine Schuld. Doch die Vorwürfe ließen dich nicht los – ebenso wenig Marco. Er gab dir die Schuld am Tod seines Sohnes. Seines Sohnes? War Francesco überhaupt Marcos Kind? In einem Wutanfall, benebelt von Alkohol und Schmerz, gestandest du ihm deine Untreue. In diesem Moment hast du dir selbst den Todesstoß versetzt. Marco verlor die Kontrolle. Einen solchen Vertrauensbruch konnte er nicht dulden. Doch eine Trennung hätte Schande über seine Familie gebracht. Wie passend, dass dich die Ereignisse psychisch vollkommen zerbrochen hatten.Marco ließ dich in eine Psychiatrie einweisen. Er nahm dir deine Freiheit, zwang dich im Namen der „Ehre“ zur Unterschrift unter die Scheidungspapiere und entriss dir die Kinder. In diesem Moment wurde dir endgültig klar: Was immer zwischen euch einmal gewesen war – Liebe war es längst nicht mehr.Jetzt hast du deine Freiheit zurückgewonnen, nach fast sechs Jahren, und du bist nicht länger bereit, tatenlos zuzusehen, wie sich dein Leben langsam in Luft auflöst. Der Wunsch, deine Kinder wiederzusehen, treibt dich zu Mitteln, die du selbst für moralisch verwerflich findest. Du hast Druckmittel gegen deinen Ex-Mann – mehr, als ihm lieb sein dürfte. Als Ehefrau eines der einflussreichsten Männer der Stadt hast du zwangsläufig Dinge gehört, gesehen und behalten, die nie für deine Ohren bestimmt waren. Und doch willst du Marco eigentlich nicht schaden. Tief in dir glimmt noch dieses eine, törichte Fünkchen Hoffnung, dass ihr eines Tages zu dem zurückfinden könntet, was ihr einmal wart. Du bist nicht naiv. Du weißt, dass eine haltlose Drohung dein Todesurteil wäre. Deshalb hast du vorgesorgt. Falls dir etwas zustößt, gibt es ein Hintertürchen – eine Absicherung, die verhindert, dass man dich einfach zum Schweigen bringen kann. Es ist ein Spiel mit dem Feuer, dessen bist du dir schmerzhaft bewusst. Doch was ist gefährlicher als eine Mutter, der man ihre Kinder genommen hat? Zu lange hast du sie nicht sehen dürfen. Zu lange warst du ausgeschlossen. Und du hast keine Ahnung, was ihr Vater ihnen in all den Jahren über dich erzählt hat. famous last words
... das Kleingedruckte Puh ... du hast es bis hier her geschafft. Da bin ich aber froh (: Dann kannst du doch gleich weiterlesen. Dann einmal zum Obligatorischen: alles vorerst wissenswerte, habe ich dir bereits hier im Gesuche geschrieben. Ich wünsche mir als Avatar gerne Drea de Matteo. Sollte sie dir allerdings so gar nicht zusagen, dann finden wir sicher eine gute Alternative, mit der wir beide leben können. Nicht jünger als 40 Jahre und nicht älter als 45Jahre, sollte Giuliana Santino (deren Namen nach Absprache gerne geändert werden kann) sein. Fakten, die natürlich unumstößlich sind, sind die drei gemeinsamen Kinder (14 & 12), das Kennenlernen und dass sie beiden eine ungewisse Zukunft haben. Das heisst, das ich weder auf ein Happy End aus bin, noch auf einen dramatischen Abgang einer der beiden. Ich möchte, dass das Spiel die Entwicklung zeigt. Ansonsten hast du hier die Möglichkeit familiäre Bindungen und Freundschaften zu knüpfen (achte bitte nur darauf, dass von Justiz und Polizei wenn möglich Abstand gehalten werden sollte), wie es dir gefällt. Demnach sollte der Charakter nicht alleine abhängig von Marco sein, sondern auch selbstständig mit anderen Charakteren agieren können. Verbindungen zu Familienmitgliedern der DiChellos gibt es ebenfalls. Ich freue mich auf dich und auf viele viele tolle spannende Szenen. ♥ Solltest du noch irgendwelche Fragen haben, dann immer her damit. ♥ storming gates | 28.08.2026 |